Manuelle Therapie nach dem „Maitland-Konzept®“

Maitland
      Das Konzept beinhaltet eine spezifische Art des Denkens und Handelns bei der Befund-erhebung und Behandlung von Funktions-störungen an peripheren Gelenken und der Wirbelsäule.

Charakteristisch für die Therapie mit dem „MaitlandGeoffrey Douglas Maitland, australischer Physiotherapeut Konzept®“ ist :

  • Detaillierte Befunderhebung, einerseits zum Zweck einer möglichst genauen Identifizierung und Einschätzung des Problems, andererseits um später auftauchende, feinste Veränderungen im Verhalten der Beschwerden sofort zu erfassen.
  • Dosiertes Reproduzieren der Beschwerden durch die Bewegungsteste, wobei sowohl die problematische Bewegungsrichtung als auch die Qualität des Schmerzes größtmögliche Übereinstimmung mit den vom Patienten beschriebenen Beschwerden aufweisen sollen.
  • Schonende Mobilisationstechniken mit passiven Bewegungen kleineren oder größeren Ausmaßes, die an verschiedenen Stellen der Bewegungsmöglichkeit ausgeführt werden können und sowohl der Befundaufnahme als auch der Behandlung dienen.
  • Eine Behandlung, die sich am spezifischen Problem des Patienten orientiert und sich ihre Effektivität durch ständiges Überprüfen zu bestätigen sucht. Sie weist eine rasche Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Befunde auf.
  • Der Denkprozess des Physiotherapeuten, der sich fortwährend auf zwei Ebenen bewegt: einer eher theoretischen und einer eher beschwerdenorientierten Ebene. Dieses Charakteristikum ist das Zentrale am Maitland Konzept.

 

Begründer des Konzeptes ist G.D. Maitland (Physiotherapeut Australien).

 

Maitland-Konzept®